NEIN ZUR TODESSTRAFE! OHNE AUSNAHME!

Herzlich willkommen auf der Website der Koordinationsgruppe gegen die Todesstrafe von Amnesty International.

Amnesty wendet sich in allen Fällen vorbehaltlos gegen die Todesstrafe – ohne Ausnahme und unabhängig davon, welche Straftat jemand begangen hat, was der Täter für ein Mensch ist oder welche Hinrichtungsmethode ein Staat anwendet.

Verbrechen müssen geahndet werden. Strafen dürfen aber nie Leben und Würde des Menschen antasten. Es gibt keinen Beweis dafür, dass die Todesstrafe eine stärkere Abschreckungswirkung hat als eine Haftstrafe.

Amnesty versucht, Menschen vor Exekutionen zu retten und kämpft weltweit für die Abschaffung der Todesstrafe in Gesetz und Praxis.

Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe

Seit 2002 haben mehr als 2.000 Städte in über 100 Ländern rund um den Erdball am 30. November ein Zeichen für die Ablehnung der Todesstrafe gesetzt: Die Kommunen haben sich in dem internationalen Netzwerk „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ (Cities for Life) zusammengetan. Weiterlesen

USA: Bund will noch mehr hinrichten

Die USA unternahmen in den letzten Wochen und Monaten – trotz grassierender COVID-19-Pandemie – große Anstrengungen, wieder Menschen hinrichten zu lassen, die nach Bundesrecht zum Tode verurteilt wurden. Erstmals seit 17 Jahren wurden wieder ab Juli 2020 solche Hinrichtungen vollzogen, weitere sollen folgen. Weiterlesen

Jahrzehnte Gefängnis für friedliche Menschenrechtsarbeit

Am 9. Februar 2019 erfuhr die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh von der Vollstreckungsbehörde des Teheraner Evin-Gefängnisses, dass in ihrem jüngsten Gerichtsverfahren ein Urteil gegen sie ergangen war. Ihr wurde die Urteilsschrift vorgelegt, in der es hieß, dass sie in sieben Anklagepunkten schuldig gesprochen worden war. Das Urteil lautet auf 33 Jahre Haft und 148 Peitschenhiebe. Weiterlesen

Nigeria: Sänger erhält Todesstrafe

Im westafrikanischen Nigeria ist der 22-jährige Musiker Yahaya Sharif-Aminu zum Tode verurteilt worden. Ihm wird vorgeworfen, in einem seiner Lieder einem Imam hohes Lob gezollt zu haben und diesen somit über den Propheten Mohammed gestellt zu haben. Ein Gericht erkannte auf Gotteslästerung und verurteilte den jungen Mann zum Tod durch den Strang. Weiterlesen

Bangladesch: Todesstrafe für Vergewaltiger

Bangladeschs Präsident Abdul Hamid hat ein Gesetz unterzeichnet, das die Todesstrafe auf den Straftatbestand der Vergewaltigung ausweitet. Am 12. Oktober 2020 hatte die Regierung des südasiatischen Landes die Vorlage beschlossen, die das bestehende Gesetz aus dem Jahr 2000 verschärft. Weiterlesen

Der „Amnesty-Workshop-Herbst“ – wollt ihr dabei sein?

  • Datum25. November 2020 19:00 – 20:30 Uhr

Auch in den kommenden Monaten muss Amnesty coronabedingt überwiegend online arbeiten. Deshalb ist die Idee eines „Amnesty-Workshop-Herbsts“ entstanden. Und die gute Nachricht: Die Koordinationsgruppe gegen die Todesstrafe ist mit einem Trainingsangebot dabei! Weiterlesen