NEIN ZUR TODESSTRAFE! OHNE AUSNAHME!

Herzlich willkommen auf der Webseite der Koordinationsgruppe gegen die Todesstrafe von Amnesty International.

Die Todesstrafe ist eine vorsätzliche Tötung von Menschen durch den Staat. Amnesty wendet sich in allen Fällen vorbehaltlos gegen diese Strafe – ohne Ausnahme und unabhängig davon, welche Straftat jemand begangen hat, was die Täterin oder der Täter für ein Mensch ist oder welche Hinrichtungsmethode zur Anwendung kommt.

Verbrechen müssen geahndet werden. Strafen dürfen aber nie Leben und Würde des Menschen antasten. Es gibt keinen Beweis dafür, dass die Todesstrafe eine stärkere Abschreckungswirkung hat als eine Haftstrafe. Das Risiko, Unschuldige hinzurichten, ist nie auszuschließen.

Amnesty versucht, Menschen vor Exekutionen zu retten und kämpft weltweit für die Abschaffung der Todesstrafe in Gesetz und Praxis.

Neuer Rundbrief online

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir haben eine neue Ausgabe unseres Rundbriefs gegen die Todesstrafe zusammengestellt. – Keine leichte Kost, wie wir einräumen. Weiterlesen

Sambia macht Schluss mit der Todesstrafe

Am 23. Dezember 2022 war es so weit: Sambias Präsident Hakainde Hichilema verkündete einen Tag vor Heiligabend die Abschaffung der Todesstrafe. Mit der Reform löste der Politiker eines seiner zentralen Wahlversprechen ein, Gesetze anzupassen, die Menschenrechte und Grundfreiheiten behindern. Weiterlesen

UN fordert weltweiten Hinrichtungsstopp

Der Kampf gegen die Todesstrafe bleibt unvermindert ein zentrales Anliegen der Vereinten Nationen. Die UN hat die weltweite Kampagne für Menschlichkeit und Achtung der Menschenrechte schon mehrmals mit einer Resolution für ein globales Aussetzen der Todesstrafe unterstützt. Am 15. Dezember 2022 stand eine erneute Abstimmung in der Generalversammlung auf der Tagesordnung. Weiterlesen

Proteste in Iran: Zwei Demonstranten hingerichtet

Iranische Sicherheitskräfte gehen brutal gegen Demonstrierende vor, die Gerechtigkeit im Fall der getöteten Mahsa Amini fordern. Die junge Frau starb, nachdem sie kurz zuvor von der iranischen „Sittenpolizei“ festgenommen worden war, weil sie angeblich ihr Kopftuch in der Öffentlichkeit nicht korrekt getragen haben soll. Jetzt erfuhr Amnesty International, dass die iranischen Behörden beabsichtigen, im Zusammenhang mit dem Aufstand mindestens 28 Menschen hinrichten zu lassen. Weiterlesen

Vereinte Nationen: Aufruf zu einem Hinrichtungsmoratorium findet große Zustimmung

Eine überwältigende Mehrheit der Staaten hat am 13. November 2022 einen Aufruf der Vereinten Nationen (UN) unterstützt, alle Hinrichtungen weltweit zu stoppen. Der Dritte Ausschuss der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA) hatte zuvor einen Resolutionsentwurf angenommen, der ein Moratorium für die Anwendung der Todesstrafe fordert. Amnesty International begrüßt UN-Resolutionen zu diesem Thema und sieht darin eine weitere Bestätigung, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Todesstrafe weltweit abgeschafft wird. Weiterlesen

Internationaler Kongress gegen die Todesstrafe in Berlin

  • Datum15. November 2022 – 18. November 2022

Mitte November findet der 8. Internationale Kongress zur Abschaffung der Todesstrafe in Berlin statt, ausgerichtet von der französischen NGO „Ensemble contre la peine de mort – ECPM“. Amnesty International wird mit einer multinationalen Delegation teilnehmen. Weiterlesen

Iran: Todesstrafe gegen Demonstrierende

Die Neue Zürcher Zeitung – NZZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 03. November 2022, dass die iranische Justiz mehr als 2.000 Demonstrierende wegen ihrer Beteiligung an den Protesten vor Gericht bringen will. Darunter sind auch zwei Journalistinnen, die als Erste über das tragische Schicksal von Mahsa Amini berichtet hatten, deren Tod die Protestwelle ausgelöst hatte. Den Journalistinnen droht wegen des Vorwurfs der Spionage die Todesstrafe. Weiterlesen

Macht Sambia Schluss mit der Todesstrafe?

Ende Mai 2022 kündigte der Präsident von Sambia an, die Todesstrafe im Land abschaffen zu wollen. Hakainde Hichilema erklärte in einer Ansprache, seine Regierung habe dies entschieden und das Parlament aufgefordert, sich mit der Streichung der Todesstrafe aus dem Gesetz zu befassen. Weiterlesen