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Sri Lanka: Gegen Hinrichtungen aussprechen

04.03.2019

Nach dreiundvierzig Jahren ohne Anwendung der Todesstrafe plant der Präsident von Sri Lanka, Maithripala Sirisena, Berichten zufolge Gefangene wieder hinrichten zu lassen. Wenn dies geschehen sollte, hieße das, dass der Präsident diese ebenso bemerkenswerte wie makellose Bilanz seines Landes in Sachen Ablehnung der Todesstrafe eigenhändig zunichte gemacht hätte.

Angesichts der Tatsache, dass der größte Teil der Welt − insbesondere bei Drogendelikten − der Todesstrafe den Rücken gekehrt hat, läuft Sri Lanka nun Gefahr, einen falschen Kurs einzuschlagen: Mit der Wiederanwendung der Todesstrafe würde sich der Inselstaat im Indischen Ozean einer schrumpfenden Minderheit von Staaten anschließen, die bedauerlicherweise an dieser Praxis festhält.

♦   Bitte zeichnen Sie unsere [Online-Petition].
     Fordern Sie Präsident Sirisena auf, dass er alle Schritte zur Wiederaufnahme der Hinrichtungen unterbindet.
     Bitten Sie ihn, alle Todesurteile umzuwandeln und das jahrzehntelange inoffizielle Hinrichtungsmoratorium nicht anzutasten.

♦   Mehr dazu
     Offener Brief des Generalsekretärs von Amnesty International, Kumi Naidoo, an den Präsidenten Sri Lankas, Maithripala Sirisena [in Englisch, klick hier].





  

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