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In Irak drohen fünf Hinrichtungen

19.07.2011


Fünf ehemaligen irakischen Funktionären der Regierung Saddam Husseins droht unmittelbar die Hinrichtung. Sie sind am 14. Juli 2011 vom US-Militär an die irakischen Behörden übergeben worden. Wenn die irakische Präsidentschaft die Todesurteile wie erwartet bestätigt, könnten sie innerhalb weniger Tage hingerichtet werden.

Bei den Delinquenten handelt es sich um den ehemaligen Innenminister sowie den Chef des Geheimdienstes. Die beiden Männer wurden 2009 vom Obersten Strafgerichtshof Iraks wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tode verurteilt. Die drei anderen Verurteilten waren unter Saddam Hussein hochrangige Angehörige der Armee, des Geheimdienstes und der Verwaltung. Gegen sie wurde 2007 und 2011 wegen ihrer Verwicklung in den Völkermord an irakischen Kurden und Schiiten die Todesstrafe verhängt.

Mehr dazu lesen Sie [hier].

WERDEN SIE AKTIV.
Fordern Sie bitte trotz der schweren Verbrechen der Verurteilten die irakischen Behörden eindringlich auf, die Hinrichtungen der fünf Männer nicht durchzuführen.

Amnesty International, Koordinationsgruppe gegen die Todesstrafe, 19. Juli 2011





  

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