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Zahlreiche Mitglieder von Amnesty International setzen sich gegen Todesurteile und Hinrichtungen ein. Sie werden dabei von der ehrenamtlichen Koordinationsgruppe gegen die Todesstrafe unterstützt und beraten.

Aktuelle Informationen recherchieren und publizieren.
Wichtigste Voraussetzung für die Arbeit gegen die Todesstrafe ist es, über die Situation in den zurzeit knapp 60 Staaten, die Menschen hinrichten, möglichst genau informiert zu sein. Die Grundlage hierfür bilden die Hintergrundberichte und Nachrichten, die das Internationale Sekretariat von Amnesty International in London bereitstellt. Darüber hinaus ist die Gruppe bemüht, durch eigene Recherchen, etwa durch das Auswerten von Zeitungen, Internet und anderen Medien, ihr Wissen zu erweitern. Die so gewonnenen Informationen werden bei Bedarf auch als Broschüren publiziert oder als Flug- und Faltblätter sowie Grafiken bereitgestellt. Der Informationsfluss ist jedoch keine Einbahnstraße, die deutsche Koordinationsgruppe ist Teil eines internen Netzwerkes von Amnesty International, welches wiederum als Gesamtorganisation Teil eines größeren Netzwerkes verschiedener Menschenrechtsorganisation ist, die sich im Rahmen ihrer Anti-Todesstrafenarbeit zur "Weltkoalition gegen die Todesstrafe" zusammengeschlossen haben.

Aktionen und Kampagnen durchführen. Das Internationale Sekretariat von Amnesty International startet kontinuierlich Aktionen und Kampagnen gegen die Todesstrafe. Dies bedeutet, dass die Organisation weltweit ihre Kräfte für eine gewisse Zeit bündelt, um erhöhten Druck auf ein bestimmtes Land auszuüben oder ein konkretes Thema wie "Todesstrafe bei Drogendelikten" mit Nachdruck in die Öffentlichkeit zu bringen. Die Koordinationsgruppe fungiert dabei als Bindeglied zwischen dem Internationalen Sekretariat und den Mitgliedern der deutschen Sektion. Sie nimmt Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung solcher Aktionen und Kampagnen und ist für ihre organisatorische Vorbereitung und Umsetzung auf nationaler Ebene verantwortlich. Dazu gehört, die so genannten "Aktionsanleitungen", welche die inhaltlichen wie strategischen Leitlinien festlegen, zu übersetzen, zu aktualisieren und an die Bedürfnisse der deutschen Mitgliedschaft anzupassen. Ferner wird zu jeder Aktion auch ein deutschsprachiger Hintergrundbericht in Form einer Broschüre herausgebracht.

Mitgliederqualifikation durch Training. Einmal im Jahr bietet die Koordinationsgruppe mit einem Seminar interessierten Mitgliedern ein Weiterbildungsangebot. Diese Wochenendtagungen vermitteln neben einem aktuellen Überblick über die weltweiten Entwicklungen im Bereich Todesstrafe auch weiter gehende Informationen zu interessanten Schwerpunktthemen.

Informations- und Öffentlichkeitsarbeit. Zu den weiteren Aufgaben gehört es, die Öffentlichkeit durch Publikationen und Medieninterviews zu informieren sowie Politiker zu lobbyieren. Außerdem werden externe Anfragen aller Art zum Thema Todesstrafe beantwortet. Auf Einladung nimmt die Gruppe auch gerne an Diskussionsveranstaltungen teil, hält Vorträge zu unterschiedlichen Aspekten der Todesstrafe und engagiert sich in der Menschenrechtsbildung, beispielsweise an Schulen.





  

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